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My Life as a Mom - Top 10 Dinge, die ich von meinen Kindern gelernt habe

Ihr Lieben, es gibt so viele Dinge die wir im Kindesalter Lernen, Begreifen und Bestaunen. Jedoch gibt es auch vieles davon das wir im Laufe unseres Lebens wieder vergessen, verlernen oder gar verdrängen. So manche Kindheitserinnerung kam schon wieder in mir hoch als ich meine Kleinen beim Spielen beobachtete. Dinge von denen ich nie geahnt hätte sie erlebt zu haben. Ich hatte so vieles aus meiner Kindheit vergessen das ich, wenn ich einmal darüber nachachte, keinerlei Erinnerungen hatte. Ebenso gibt es viele Dinge die wir noch von unseren Kindern lernen können oder wieder erlernen können. 

 

Das Leben bringt es mit sich, dass man je älter man wird, reifer wird. Wir vergessen wie man spielt, von ganzem Herzen lacht ohne darüber nachzudenken, ja wir vergessen sogar manchen unserer Fokusse auf wesentliche Dinge zu richten. 

 

Meine Top 10 der Dinge die ich von meinen Kindern gelernt habe zeige ich euch heute. 

 

1.Die Kraft der Fantasie 

Etwas Wichtiges, das wir jedoch je älter wir werden verlernen zu nutzen. Es nützt uns Erwachsenen schließlich nichts im Alltag. Jedoch wenn wir erst einmal selbst Kinder haben, erlernen wir wieder durch ihre Hilfe unsere Fantasie zu nutzen. Das einzige was wir tun müssen ist unseren Kindern zu zuhören und uns darauf ein zu lassen. 

 

2.Ein Karton ist nicht nur ein Karton 

Schon viele Male habe ich Unmengen an Kartons weggeworfen. Warum auch nicht? Ich konnte sie schließlich für nichts nutzen. Seid die Kinder da sind, sieht das ganz anders aus. Fast kein Karton findet den Weg zur Altpapiertonne so wie er ankam. Sie werden zu Häusern umgebaut, zu Schatzkisten oder was meinen Kleinen sonst so in den Sinn kommt. Mit Fantasie kann ein Karton alles sein. 

 

3.Rumalbern als Ausgleich zum Alltag

Ja wir werden Älter das lässt sich nicht vermeiden. Leider werden wir hierdurch auch ernster. Wir machen uns nichts aus Albereien, Quatsch und Toben. Doch genau da ist etwas das und für kurze Zeit aus unserem alltags stress entfliehen lassen kann. Für einen Moment den Ernst des Lebens zur Seite schieben und noch einmal Kind sein. 

 

4.Ein Tag ist mehr als 24 Stunden 

Genau, ein Tag ist nicht nur 24 Stunden. Ein Tag ist viel mehr. Er ist eine Abenteuerreise in das ungewisse. Eine Reise in die Zukunft und das Schaffen einer Erinnerung in der Vergangenheit. Hierzu fällt mir spontan ein Lied ein von den Böhsen Onkelz: Gestern, war heute noch morgen. Wenn wir Tag täglich denken das Gestern kein besonderer Tag war, sollten wir heute dafür sorgen das wir Morgen anders über den vergangenen Tag denken. 

 

5.Rituale sind unerlässlich

Die lieben Rituale. Keiner Mag sie doch jeder beginnt sie. Doch warum mögen wir sie nicht? Rituale sind voll von Vorteilen. Gerade mit Kindern sind sie etwas Schönes. Sie bedeuten gemeinsame Zeit zu verbringen. Doch viele denken schon oft von Beginn an „was man anfängt, muss man treiben“. Jedoch wenn wir dieses denken beiseitelegen und Rituale als Chance Zeit miteinander zu nutzen sehen können sie unseren Alltag um so vieles Bereichen. Sei es nur einmal das Singen am Abend bevor die Kinder ins Bett kommen. Bei uns ist das nicht mehr weg zu denken. Wir nuten noch ein letztes Mal am Tag zu viert gemeinsame Zeit zu nutzen, einen Abschluss für den Tag zu finden um den Kleinen zu signalisieren das der Tag nun vorbei  und es Zeit zum Schlafen ist. 

 

6.Spazieren gehen ist mehr als sinnloses laufen gehen

Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Ich war zwischen 10 und 14 Jahre alt. Jeden Abend wollte meine Mama mit ihr Spazieren gehen. Am Wochenende auch viele Male mittags. Ihr könnt euch wohl vorstellen das ich in diesem Alter nicht wirklich Lust darauf hatte. Ich hätte zu dieser Zeit viel lieber etwas mit Freunden unternommen. Heute weiß ich, wie erholsam Spazierengehen sein kann, es wie ein Moment Urlaub nehmen. Auch für Kinder ist es enorm wichtig. Sie tanken frische Luft, können Spielen und Springen. Die kleinen erkunden ihre Umgebung und lernen dabei immer ein wenig mehr von der Welt kennen. Ein normaler Wald Spaziergang ist für sie die Suche nach der Gummibären Bande (falls die jemandem noch etwas sagt).  

 

7.Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme 

Ebenso wie Spazieren, herumalbern und spielen ist das essen vor allem eins, gemeinsame Zeit. Ebenso eine Prima Gelegenheit um ein Ritual ins Leben zu rufen. Bei uns ist es zum Ritual geworden, das erst gegessen wird wenn alle am Tisch sitzen und wir uns mittels Tisch Spruch einen guten Appetit gewünscht haben. Jedoch wehe mein Mann und ich denken einmal nicht gleich daran, schon hat es Beschwerden über den Tisch. 

 

8.Es muss nicht immer nach Regeln gespielt werden um Spaß zu haben 

Etwas das ich zugegebenermaßen wirklich lernen musste. Ich wäre nie auf die Idee gekommen Memory anders zu spielen als wie man es gewohnt ist. Jedoch ist diese allseits bekannte variante nicht gerade Kindegerecht. Ebenso herkömmliche spiele wie Verstecken oder fangen. Meine große schafft es nicht beim Verstecken spiel leise zu sein oder sich ein richtiges versteck zu suchen, es kann sogar sein das sie einfach zwei Schritte weiter stehen bleibt, als wäre sie plötzlich unsichtbar. Ok, ja das war am Anfang wirklich nicht leicht, viele Male habe ich mühsam versucht es ihr zu erklären und verständlich zu machen wie es den gespielt wird, jedoch ohne Ergebnis. Mittlerweile muss ich sagen, auch auf ihre Art macht es Spaß. 

 

9.Der Zauber der Weihnacht 

Weihnachten. Die schönste Zeit des Jahres. Alles glänzt, leuchtet und duftet. Der Frieden und die Seligkeit scheinen zum Greifen nah zu sein. Seid die Kinder da sind, ist Weihnachten schon lang nicht mehr das was es einst für mich war. Ich empfand Weihnachten als überflüssig, unnötig und vor allem als scheinheilig. Doch mit den kleinen kam auch die Weihnachtsstimmung wieder, die Vorfreude und vor allem der Wunsch nach familiärem Beisammensein. Das erste Mal empfand ich es nicht als sinnlos, und scheinheiliges Getue. Das glänzen dieser kleinen Augen wen sie den Weihnachtsschmuck betrachten, die Freude beim Aufstellen und schmücken des Baums und das gemeinsame Essen mit der ganzen Familie. Auch haben wir erwachsenen für dieses Jahr beschlossen, wir werden uns nichts schenken. Die einzigen die Geschenke bekommen sind die Kinder. Wir untereinander verzichten darauf. Den an Weihnachten geht es nicht darum wer wem das teuerste Geschenk macht, oder den Preis des Geschenks zu messen mit der liebe die entgegengebracht wird. Nein, Weihnachten ist Beisammensein, liebe und Dankbarkeit. Ebenso bin ich der festen Überzeugung, Kinder brauchen den Weihnachtsmann. 

 

10.Pannen nicht zu ernst nehmen

Ach ihr lieben, was habe ich mich nicht schon aufgeregt oder geschämt, wenn mir mal etwas nicht so von der Hand lief wie geplant. Das beste Beispiel was mir einfällt ist mir neulich beim Einkaufen passiert. Wir waren an der Kasse und beim Einladen in den Einkaufswagen fiel mir eine Packung Wurst aus der Hand, als ich sie aufheben wollte schlug ich mir erst einmal den Kopf an der Kante der Kasse an und als ich mich wieder aufrichten wollte machte mein Kopf sich auch noch mit dem Einkaufswagen bekannt. Ich sag es euch ich habe mich wirklich dafür geschämt. Wie kann man nur so tollpatschig sein. Doch an diesem Punkt machte mir meine große wieder einmal etwas klar. Es muss mir nicht peinlich sein, so etwas kann passieren, und schwupp lachte ich mit ihr darüber. Der eine Satz meiner großen „Mama was machst den du für Sachen, das hat bestimmt weh getan“ und brach dabei in Lachen aus in Verbindung mit dieser aneinander Kettung von Ungeschicktheit zaubert mir jetzt noch ein lächeln ins Gesicht. 

 

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