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Nachhaltig aber auch preisbewusst leben. Funktioniert das?

Jeder der selber Kinder hat, möchte nur das beste für den Nachwuchs. Doch es gibt auch Momente, Dinge oder Wünsche die unser Geldbeutel nicht her gibt. Somit sollte man davon ausgehen das auch Nachhaltigkeit nicht machbar wäre. Doch ich habe euch einige Tipps gesammelt wie das sehr wohl machbar ist. 

 

Umweltbewusst und Ökologisch zu Leben muss nicht immer gleichbedeutend mit teuer geschrieben werden. es gibt durch aus Möglichkeiten die sich begünstigend auf unsere Geldbeutel auswirken jedoch nichts desto trotz  ressourcenschonend sind.

 

Ferien im Umkreis statt Fernreise

Das eigene und gewohnte Umfeld kann einiges an Spaß und Abenteuer bieten. Wie wäre es in den nächsten Sommerferien denn einfach mal mit einer ansässigen Ferienfreizeit ? Häufig werden sie durch ansässige Vereine oder die Gemeinde organisiert und bringen für die Kleinen tolle Erlebnisse mit sich.

 

Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, weil lange Anfahrten wegfallen. Vieles lässt sich zudem selbst auf die Beine stellen: eine Nachtwanderung, eine Schnitzeljagd oder das Lagerfeuer am Fluss mit Stockbrot – solche Highlights kosten fast nichts, fressen kaum Energie und sind viel aufregender und ökologischer als Urlaubsreisen in ferne Länder.

 

*Siehe auch - der Sommer kommt/Ein Sommer mit viel Spaß für wenig Geld ?

 

Freizeitaktivitäten, Vereine und Hobbys in der Nähe

Sei es nun der Musikunterricht, die Tanzschule oder der Turner verein. All diese dinge müssen nicht immer  Kilometer weit weg vom Wohnort entfernt sein. Erkundigt euch doch einmal auf dem Rathaus  oder im Gemeindezentrum welche Aktivitäten in der Nähe angeboten werden. Es spart manchmal bares Geld und ebenso Zeit und Benzin. Die Kinder können je nach Alter selbstverständlich alleine zu Fuß oder mit dem Rad dort hin fahren. 

 

Den Kleinen mehr zuzutrauen und sie nicht immer zu chauffieren ist auch in anderen Lebensbereichen sinnvoll: Vielfach bringen Eltern ihre Jungen und Mädchen schon für kleine Strecken mit dem Auto zur Schule. Oft sind sie aber selbst in der Lage, zu Fuß oder mit dem Rad dorthin zu gelangen. Zum Wohle der Gesundheit aller!

 

Frisch kochen geht auch günstig

Frisch und gesund kochen gleich teuer? Das muss nicht sein. Es lohnt sich, in den Supermärkten genau hinzuschauen. Denn oft liegen Lebensmittel, die nicht mehr lange haltbar sind, deshalb preisreduziert in den Warenregalen.

 

Eine weitere Möglichkeit, an gesundes und zugleich günstiges Essen zu gelangen, ist, Produkte, die über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen, aber durchaus immer noch genießbar sind, zu erwerben. In einigen Städten wie zum Beispiel Köln gibt es Läden, die sich auf Waren wie diese spezialisiert haben.

 

Auch Gemüse aus der Region gibt es vielfach zum günstigeren Preis, zumindest während der Saison und beispielsweise dann, wenn Gurken krummer sind als herkömmlich, Äpfel Druckstellen haben oder Möhren ein bisschen kleiner sind, als es der Verbraucher üblicherweise kennt.

 

Sieh dich dazu am besten in Hofläden und auf Wochenmärkten in der Nähe um. So vermittelst du auch den Kleinsten Wertschätzung für Lebensmittel, ganz gleich, ob diese ein wenig krummer, kleiner oder dünner sind.

 

Alles fürs Baby jedoch grün und günstig

Ihr erwartet Nachwuchs? Herzlichen Glückwunsch.

Doch bei aller Euphorie ist besonnenes Handeln gefragt. Denn gerade, wenn es um die Babyerstausstattung geht, neigen viele Eltern dazu, Unnötiges zu erwerben. Gehe planvoll vor und denke gleichermaßen an das Wohl des kleinen neuen Erdenbürgers, der Umwelt und deines Kontos.

 

Kleidung, Möbel, und Spielzeug müssen nicht immer neu gekauft werden. Gerade Babys wachsen sehr schnell aus ihrer Kleidung heraus. Sinnvoll ist es darum, sie von anderen Eltern, deren Kinder größer sind, zu übernehmen.

 

Auch Gebrauchtflohmärkte oder Second-Hand-Läden sind eine gute Möglichkeit. Viel Spaß bringen Tauschpartys, bei denen Anziehsachen oder Spielzeuge ganz einfach gegen andere getauscht werden. Sie lassen sich wunderbar auch privat organisieren und werden zu tollen Events.

 

Gleiches gilt mit Blick auf die Ernährung der Kleinsten. Süße fertige Babytees oder Säfte in Plastikverpackungen sind ebenso überflüssig wie sogenanntes Babywasser. Vielmehr kann abgekochtes Wasser aus der Leitung bedenkenlos verwendet werden. Um nicht permanent Wäsche waschen zu müssen, empfehlen sich abwaschbare Lätzchen, die über Arme und Oberkörper des Kindes gezogen werden. So bleibt die Kleidung darunter auch beim Füttern sauber.

 

Recycling von scheinbarem "Müll"

Kleine Kinder lieben es, zu basteln. Doch müssen dazu ständig neue Blöcke und andere Utensilien gekauft werden? Nein! Das geht ins Geld und zu Kosten der Umwelt.

 

Von der letzten Renovierung liegen noch immer halbangefangene Tapetenrollen im Keller? Stecke eine Kordel durch die Rolle und hänge sie im Kinderzimmer auf. So haben die Kleinen meterweise Papier zum Malen.

 

Auch Schmierpapier bietet sich an, wenn du kleine Künstler zu Hause hast. Lass es nicht ins Altpapier wandern und gebe es stattdessen den Kindern zum Bemalen. Zudem kannst du Klopapierrollen aufbewahren und zu einer Kette aneinanderreihen oder ein Windlicht oder eine Laterne daraus herstellen.

 

Genauso sind Salzteig oder Fingerfarbe im Nu selbst gemacht und ersetzen Fertigknete und gekaufte Farben.

 

Wenn ihr noch Ideen oder Anregungen habt dürft ihr diese gerne in den Kommentaren mitteilen ...

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