Das Idealbild der Perfekten Mutter

 

Es ist die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein. Mütter sind perfekt unperfekt. 

 

Eine Mutter muss nicht perfekt sein, sie muss keinem Idealbild entsprechen. Eine perfekte Mutter, ist für ihre Kinder, immer genau so wie sie ist. 

 

Der Ursprung des "Idealbildes" der perfekten Mutter

 

Wer stellt diese ganzen Ansprüche? 

Haben wir das "Ideal" der perfekten Mutter der Gesellschaft zu verdanken oder sind es wir selbst ? 

Ganz einfach: Sowohl als auch ! 

 

Der Hintergrund unseres heutigen seins liegt weit zurück. Um genau zu sein, zur Zeit des 18. Jahrhunderts. Es brachte mit sich das Männer die jenigen waren die arbeiten gingen und Frauen sich um Haus und Kinder kümmerten. Es galt schon zur damaligen Zeit der Vorsatz, das Frauen perfekt für diese Rolle ausgestattet waren. Zum einen mit der wundervollen Gabe des Mutterinstinktes und zum anderen mit der Gabe des reuelosen verzichten.

 

Heutzutage haben wir uns durch evolutionäre Fortschritte weiter entwickelt. Viele Ansichten, Meinungen und Verhaltensweisen haben sich die Jahre über verändert, das wird sich auch in Zukunft weiterhin so verhalten. Jedoch hat sich ein Punkt seit jeher nicht verändert : Die traditionelle Vorstellung einer Vollzeitmutter hält sich hartnäckig. 

 

jedoch haben sich die Leitbilder der traditionellen Mutter verändert. 

 

Doch was macht eine "Perfekte" Mutter aus

 

Die perfekte Mutter, welche mit Leichtigkeit Kindererziehung, Partnerschaft, Haushalt und Karriere vereinbart, gleichzeitig immer Glücklich und am lächeln ist und keinerlei Überforderung verspürt. 

 

Das ist es, was die Gesellschaft sehen will, doch dieses Abbild einer perfekten Mutter kommt dem Abbild einer Eierlegenden-Woll-Milch-Sau gleich und ist auf dauer ebenso realisierbar wie das Perpetuum Mobile

 

Perfekte Mutter

Warum lassen Mütter den Druck zu ?

 

Nun ja, hierfür gibt es vielerlei Gründe. Doch die meisten spielen sich in den eigenen Köpfen ab. Es sind die eigenen Gedanken, Zweifel und Fragen die Müttern keine ruhe lassen. Egal für welche Mutterrolle sich eine Frau entscheidet. Ob sie das Ziel der perfekten Mutter verfolgt oder sich ganz bewusst für die Rolle der Teilzeit-mutter, Neuen-mutter oder Alleinerziehenden-mutter entscheidet. Bei jeder kommt im hinblick auf die anderen Rollen ein Gefühl von Unzulänglichkeit auf. 

 

Die häufigsten Fragen die sich Mütter hierbei stellen : 

Bin ich gut genug? 

Sollte ich meinen Job aufgeben und mehr für die Kinder da sein? 

Denke ich zu viel an mich ? 

Verblöde ich wenn ich nur Hausfrau und Mutter bin ? 

 

Die Gesellschaft unterstreicht das ganze auch noch mit Zuspruch :

Frauen haben von Natur aus einen Mutterinstinkt und wissen von Natur aus wie sie sich als Mutter zu verhalten und das Mutter sein zu handhaben hätten. Jedoch bedenkt die Gesellschaft nicht das sie einen in sich geschlossenen Widerspruch geschaffen hat.

Wie ?

Ganz einfach !

 

Durch ihre tollen, meist kinderlosen und selbsternannten "Experten" mit ihren wunder Ratschlägen und ach so gut gemeinten Tipps, wie es Mütter zu machen haben. Und nehmen wir einmal an eine Mutter nimmt sich einen "Experten" Tipp zu herzen und versucht ihn in die tat um zu setzen, doch es funktioniert einmal nicht, egal wie sehr sie sich bemüht, ja wer bekommt dann die schuld ? Richtig die Mutter ! 

 

Mütter last Entlastung zu !!!

 

Auch Mütter haben ein recht auf Entlastung !

Es ist für eure Kinder un-relevant von welchem Elternteil oder gar Familienmitglied sie Aufmerksamkeit bekommen. Die Hauptsache ist, sie bekommen das Maß an Aufmerksamkeit, Zuspruch und Liebe wonach sie verlangen.

 

Es ist keine Schande wenn der Vater am Wochenende einmal die Kinder aus dem bett holt damit ihr euch etwas mehr zeit im Badezimmer nehmen könnt. Im gegenteil es tut allen beteiligten mal gut. Die Mutter bekommt eine kleine Auszeit für sich, der Vater kann die Beziehung zu seinen Kindern aufrecht erhalten sowie bestärken, und die kinder haben Abwechslung und etwas zeit alleine mit Papa. 

 

Fazit

 

Die Geister ähnliche Gestalt der

"Perfekten Mutter"

gleicht dem Ebenbild einer

Eierlegenden-Woll-Milch-Sau

und ist realisierbar wie das

Perpetuum-mobile   

 

es wird nie so sein. Nicht jede Mutter kann der anderen gleichen. Nicht jedes Kind kann dem anderen gleichen. Doch am allerwenigsten werden Familienverhältnisse einheitlich sein. 

 

Jedes Kind, jede Mutter, jeder Vater und jede Familie ist einzigartig. Genau diese einzigartichkeit ist das was alles perfekt macht. 

 

Hören wir doch nun auf einem "Idealbild" hinterher zu wimmern und fangen wir an uns selbst als Idealbild zu sehen. Nur so gelangen wir zu innerem Frieden und Zufriedenheit. Wir sollten lieber beginnen uns selbst zu loben anstelle und anderer Belobigungen als Maßstab zu setzten und erreichen zu wollen. 

 


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