Kind = Chaos²

Eltern würden lügen, wenn sie behaupten, ihr Kind sei immer Ordentlich und räumt brav auf. Es ist wohl gegen die Natur das Kinder von Grund auf einen angeborenen aufräum trieb besitzen. Jedoch wie kann ich es als Elternteil schaffen mein Kind zum aufräumen zu animieren?

 

Kampf gegen das Chaos

 

zuerst solltet ihr als Eltern bedenken das euer Kind eine ganz eigene Vorstellung von Ordnung hat. Doch gerade wenn dieser Punkt angekommen ist an dem wir als Eltern den Überblick über das Spiel-Chaos verlieren, fangen unsere Kinder an neue und Kreative Spielideen zu entwickeln. Genau das brauchen die Kleinen, es ist ein wichtiger Schritt für ihre Entwicklung. 

 

Doch so doof es auch für unsere Kleinen sein mag, sie müssen lernen das eine gewisse Grundordnung zum Leben dazu gehört. Aller spätestens wenn den Kindern ihr eigenes Chaos über den Kopf wächst brauchen sie uns als Eltern um nicht durch die Fülle der Spielsachen überfordert zu sein. Gerade in sehr jungen Jahren können Kinder noch nicht  allein diese Ordnung herstellen. Aufräumen erfordert organisatorisches Talent und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen. Wo gehört etwas hin, wie sortiere ich meine wertvollen Spielsachen? 

 

Aufräumen lernen

 

Hier gilt, nur nichts erzwingen. Autoritäre strenge ist hier fehl am Platz, den die Kleinen werden dann den Prozess des aufräumens immer mit  einem negativen Gefühl verbinden. Lieber sachlich bleiben und einige effektive Regeln für das Aufräumen einführen. 

Bei uns gehört das Aufräumen zum abendlichen Programm dazu, erst aufräumen und dann gibt es Abendessen. 

 

Für das Kind sollte es tabu sein, die gesamte Wohnung in Beschlag zu nehmen. Hat es ein Spiel beendet, sollte das Spielzeug erst wieder seinen Platz finden, bevor das nächste kommt. Kleine Grundregeln, die auch außerhalb des Kinderzimmers gelten, helfen dem Kind ebenfalls, Ordnung zu erlernen.

 

Ordnung zu halten ist ein Lernprozess, die Schuhe gehören in den Schuhschrank oder den Flur und nicht in die Küche oder auf die Toilette. 

 

Helft eurem Kind dabei, gebt ihm klare Anweisungen wo etwas hin gehört. Wenn ihr Wütend durch das Zimmer geht und über den "Saustall" meckert oder gar schimpft, werdet ihr nichts erreichen.

Ganz wichtig ist auch Lob, wenn euer Kind mal von alleine aufräumt, auch wenn es nicht euren Vorstellungen von Ordnung entspricht, lobt es.

 

Lasst euer Kind auch mit entscheiden wo welches Spielzeug seinen Platz haben soll, den wenn das geliebte Spielzeug den Platz nach der Wahl des Kindes bekommen hat, wird es das eher wieder dort hin bringen als an einen Ort den es nicht für sein Spielzeug vorsieht. 

 

Auch außerhalb des Kinderzimmers kann ein Kind Ordnung lernen. Kleine Aufgaben im Haushalt zeigen den Kleinen, dass auch hier eine gewisse Ordnung herrschen muss. Zum Beispiel kann es die Wäsche in die Waschmaschine räumen oder den Müll raus tragen. Ab ungefähr fünf Jahren werden Kinder zunehmend selbstständig und übernehmen mehr Verantwortung.

 

Ihr helft euren Kind ein Gefühl für Ordnung zu entwickeln, wenn Ihr es ihm richtig vorleben. Räumt Ihr jeden Abend die Wäsche weg, oder bleibt auch mal das Frühstücksgeschirr stehen? 

 


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