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Was ist mit der Zukunft

Habt ihr euch einmal gefragt, was dass für eine Welt ist in die wir unsere Kinder entlassen?

Unsere Welt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ziemlich verändert. Wir leben in einem Alltagstrott und die zeit geht beinahe unbemerkt an uns vorbei. Wie sehr sich die Zeiten verändern oder verändert haben, merkst Du meist nur, wenn Du Dir bewusst Gedanken darüber machst wie die Welt vor 10, vor 30 oder sogar 50 Jahren aussah. 

Doch was wird das für Auswirkungen auf unsere kinder haben? 

In was für einer Welt werden sie aufwachsen ?

Was für Herausforderungen werden sie meistern müssen?

Wenn ich überlege, ich habe damals noch mit einem Nintendo 64 gespielt und heute habe ich eine PlayStation4 mit Sprach-Steuerung oder ein Samsung mit Gesten-Steuerung. Ich habe beinahe die komplette Entwicklung der Technologie mit bekommen von Steinzeit Konsolen und Handys die nur telefonieren und SMS schreiben konnten bis hin zu den neusten Geräten. Und das in gerade mal 17 Jahren.

Ich reden davon wie schnell die Zeit vergeht doch noch viel schneller entwickelt sich unsere Welt. Diese rasante Entwicklung wird ganz andere Anforderungen an unsere Kinder stellen als wir sie bisher erlebt haben. Und sie stellt uns als Eltern vor die große Herausforderung, wie wir unsere Kinder auf dieses Leben, mit diesen Herausforderungen, vorbereiten.

Wir leben in einer Zeit der Informationen. Sie entscheiden heute über Erfolg oder Mißerfolg. Wie groß diese Informationswelle ist, die täglich über uns hereinschwappt, macht der Vergleich mit früher deutlich. Die Informationen, die in der Tageszeitung einer Woche stehen, übersteigen die Menge der Neuigkeiten, die ein Mensch im 18. Jahrhundert sein gesamtes Leben über erfahren hat.

 

Innerhalb einer Woche prasseln also allein über die Tageszeitungen so viele Neuigkeiten auf uns herein wie auf die Menschen vor 200 Jahren in ihrem gesamten Leben.

Eine der großen Herausforderungen für unsere Kinder aber auch für uns als Eltern ist es, mit dieser Informationsflut klar zu kommen und unsere Kinder den richtigen Umgang mit diesen Medien beizubringen. Bis zum 21. Lebensjahr schaut ein Kind ca. 20.000 Stunden TV, spielt 10.000 Stunden Videospiele, telefoniert 10.000 Stunden und hat 250.000 SMS und IM´s verschickt. Das ist im Vergleich zu dem was wir in dem Alter gemacht haben gänzlich unterschiedlich.

 

Heute ist es ein Muss für Kinder den Umgang mit Medien zu lernen und auf dem Laufenden bleiben zu können.

Berufswelt

Die Innovation hat auch am Arbeitsmarkt für Wirbel gesorgt. Die 10 beliebtesten Berufe des Jahres 2010 gab es im Jahr 2004 noch gar nicht.

 

Gerade Berufe im technischen Bereich stehen, mit dem Hintergrund der rasenden Entwicklung, vor großen Schwierigkeiten. Jedes Jahr verdoppeln sich die Neuheiten, Erfindungen und neuen Erkenntnisse. Der Stoff, den Studenten in der ersten Hälfte eines 4-jährigen Studiums erlernen, ist im 3. Jahr schon wieder veraltet.

Neben den gesteigerten Anforderungen an die Qualität der Arbeitnehmer von morgen, wird auch ein höheres Maß an Flexibilität erforderlich sein. Hatten unsere Eltern 1-2 Jobs in ihrem Leben, werden unsere Kinder 10-14 Mal den Job wechseln bevor sie 38 Jahre alt sind. Jeder vierte wird weniger als 1 Jahr lang für seinen Arbeitgeber arbeiten und kaum jeder zweite wird 5 Jahre oder mehr für einen Brötchengeber aktiv sein.

 

Wir Eltern müssen unsere Kinder also, gemeinsam mit den Ausbildern, auf Jobs vorbereiten, die es heute noch gar nicht gibt. Sie werden Technologien nutzen, die noch gar nicht erfunden sind und Probleme lösen müssen, von denen wir heute noch gar nicht erahnen, dass es Probleme sind.

Kriminalität

Doch wie wird es bis dorthin auch mit der Kriminalität aussehen.

Wenn ich zurückblicke wie es in meiner Teeny Zeit war und mir dann die Teenys heute anschaue bekomme ich es ein wenig mit der Angst zu Tun.

Ich meine die Jugendlichen werden immer skrupelloser, immer unberechenbarer und leider auch immer respektloser.

Doch warum ?

Ich stelle mir die letzten Tage immer öfter diese Frage:

Was ist mit unserer Gesellschaft nur passiert ? 

 

Müssen wir uns sorgen machen?

Natürlich hat diese etwas ungewisse Zukunft mit all den Veränderungen und Vorzeichen etwas beängstigendes. Aber, war das jemals anders?

 

Menschen haben in schweren Kriegs- und Krisenzeiten Kinder bekommen auch wenn sie nicht absehen konnten, was sie erwartet. Auch unsere Eltern konnten wohl kaum vorhersehen wie sich unsere Welt entwickelt und wir sind sehr gut damit klar gekommen.

 

Die Zukunft bietet für unsere Kinder eine Fülle an Chancen und Möglichkeiten, von denen wir wahrscheinlich in unseren kühnsten Träumen nicht geglaubt hätten dass sie möglich sein könnten. Das ist doch eine spannende Aussicht, oder?

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