5 Gewohnheiten die Mütter verzweifeln lassen

Im Leben einen Mutter existiert kein Punk an dem sie nichts zu tun hätte. 

Es gibt immer etwas das erledigt werden muss. 

Zusätzlich zu der Müdigkeit muss schließlich nicht auch noch ein schlechtes gewissen dazu kommen weil die endlos lange To-Do Liste nicht abgearbeitet ist. 

...Man wird zunehmend müder,

die To-Do-Liste wird nicht kürzer,

das Leben mit Kindern wirkt irgendwie anstrengender...

 

Es macht sich ein Gefühl von Unzufriedenheit breit...

Du liebst deinen Mann, deine Kinder und dein Leben...

Doch trotzdem empfindest du es als belastend.

Das erscheint unlogisch [Frauen sind ja eh nicht grade für die Logik ihrer Gefühle bekannt ;) ] Schlimmer ist jedoch, dass dieser Zustand deiner Seele zur inneren Zerrissenheit führt.

1. Die Erwartungen an Dich und dein Partner sind zu hoch 

 

Wir Eltern wissen alle, dass die Kinder unser Leben verändern.

Das ist auch gut so.

Aber so klar wir das auch zu wissen scheinen, genauso so klar setzten wir zu hohe Maßstäbe an uns selbst.

Wir erwarten von uns, ohne Schlaf besser aus zu kommen, dasselbe Pensum an Arbeit zu bewältigen und oben drein noch unser Kind/unsere Kinder zu versorgen usw. Eigentlich erwarten wir von uns selbst, ein besserer Mensch als vor der Geburt unserer Kinder zu sein.

 

Irgendwie hört sich das lächerlich an und doch setzen wir jeden Tag unterbewusst diese Maßstäbe an uns selbst.

Wir scheitern.

Es folgen Enttäuschung, Entmutigung, Kraftlosigkeit und Unzufriedenheit.

2. Du willst in allem Perfekt sein

 

Perfektionismus ist der absolute Zufriedenheitskiller.

Nichts ist je gut genug.

Unser Perfektionismus treibt uns ins Burn Out. Denn irgendwann bist du es mit Sicherheit leid, andauernd zu scheitern wohl bemerkt überwiegend nur in deinen Augen.

Das ist unsere tägliche Falle.

 

Tatsache ist, dass wir niemals perfekt sein werden. Das ist schlicht und einfach nicht möglich. Der Druck und die Anspannung, denen wir uns durch dieses Streben aussetzen, wird uns jedoch auf Dauer zerstören.

 

Der Drang nach Perfektion treibt uns ins finstere Tal der Selbstzweifel und schließlich ins Burn Out.

#LeseTipp

3. Organisierungswahn

 

Die Woche und jeder einzelne Tag sind bis ins letzte Detail durchstrukturiert.

Es gibt ganz klare Vorstellungen, wie was ablaufen soll.

Davon darf nicht abgewichen werden und wenn, dann nur nach einem präzise entworfenen Plan B. Dadurch stehst nicht nur du, sondern auch alle aus deinem Umfeld unter dem Druck all deinen Plänen gerecht zu werden.

 

Die ständige Anspannung schnürt dir die Luft ab und du erstickst nach und nach.

Dein Umfeld empfindet dich als einen drill instructor und du selbst brichst aus Machtlosigkeit sowie völliger Erschöpfung als scheinbarer Einzelkämpfer zusammen.

 

 

 

4. Die immerwährende Erwartung, dass Normalität einkehrt

 

Wir kämpfen uns durch und trösten uns mit dem Gedanken, dass nach dieser Hürde endlich Ruhe auf uns wartet. Wenn du dies oder jenes schaffst, dann kehrt Normalität ein.

Alles wird plötzlich anders, leichter und erledigt sich im besten Fall von selbst. *Ääähm ja...*

 

Ich enttäusche dich ungern, aber das ist utopisch. Wir warten alle auf die Normalität, stellen uns aber darunter ganz unterschiedliche Dinge vor. Oder?

5. Zu starke Fokussierung auf die Zukunft

 

Alles, was aktuell geschieht ist einzig und allein darauf ausgerichtet, etwas in der Zukunft zu erreichen. Wir sind so fokussiert auf die Zukunft, dass wir gar nicht in der Gegenwart leben. Geschweige denn sie genießen.

 

Ziele zu haben und sein Leben danach auszurichten ist gut. Es darf jedoch nicht sein, dass wir die Gegenwart ungern leben. Ständig mit der Einstellung "Ich warte darauf, bis dies oder das geschieht".

Es gibt Phasen in unserem Leben, die nicht so einfach durchzustehen sind. Einige Situationen erscheinen uns zu verfahren und aussichtslos. Uns überkommt das Gefühl, einfach weg laufen zu müssen. Wir spielen immer wieder mit dem "Was-wäre-wenn"-Gedanken und versinken nur noch tiefer im Sumpf...

Diese Gedanken dürfen wir nicht in unser Leben lassen. Sie ändern nichts, reißen uns aber in die Tiefe. Doch das ist schwer, wenn wir uns in unserem Alltag einschließen. Du solltest dich mit anderen Müttern treffen. Suche nach Gleichgesinnten, ob im Netz oder in einer Müttergruppe vor Ort. Denn du bist keine Einzelkämpferin, wir machen das mehr oder weniger alle durch :)

Sei einfach du. Sei Mami, du hast das Zeug dazu!

 




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