Hallo Trotzphase

Hallo Trotz

Nein, nein, nein..

 

Meckern, motzen & quengeln...

 

Um sich Schlagen & Dinge rumwerfen... 

 

Momentan die Lieblings- Beschäftigungen meiner Großen. 

 

          

 

Alexandra bekommt Mama einen Kuss?           Tschau Tschau Alex!

"Neeiinn"                                                             "Nein"

 

 Möchtest du etwas essen?                                 Alex räum bitte deine Spielsachen auf!

"Nein"                                                                   "Nein"

 

Den ganzen Tag nur "Nein"...

Und wehe es geht nicht nach ihrem Kopf, dann kann auch mal von jetzt auf gleich aus der süßen Maus ein Wirbelsturm werden, und es fliegen Sachen herum, oder es wird um sich geschlagen. Mein top Favorit der Wutausbrüche ist & bleibt das Kreischen und Schreien, da kann Mama immer so toll mit machen der Blick ist dann immer wieder aufs neue unvergesslich und der Wutanfall schon fast wieder verflogen!

Die Trotzphase ist wichtig für Kinder

Die Trotzphase in der Sprachentwicklung:

 

In der Sprachentwicklung des Kindes, etwa ab dem Alter von 1½ Jahren an, beginnt das erste Fragealter, welches inzwischen auch als 1. Trotzphase bezeichnet wird.

Das Kind drückt mit seinem noch relativ geringen Wortschatz von etwa 50 Wörtern alle seine Wünsche und Bedürfnisse aus und versucht diese in Einklang mit seinem Umfeld zu bringen.

Dabei werden Fragen an den Erwachsenen gestellt, die, wenn sie mit ja beantwortet werden vom Kind als positiv gewertet werden.

Wird etwas verneint, so kommt es zu Gefühlen wie Wut, Trauer, Enttäuschung und Angst.

Die linke Gehirnhälfte, der bei Kindern Funktionen wie logisches Denken, Sprache und analytisches Denken zugeschrieben werden, ist bei Stresserlebnissen inaktiv, weswegen eine Kommunikation unmöglich wird.

Durch kurze Sätze, Wiederholungen und das Spiegeln von Emotionen kann erreicht werden, dass das Kind für Ablenkung oder Trost empfänglich wird.

Diese Trotzreaktionen treten jedoch nicht bei allen Kindern in diesem Alter auf.

Insofern ist Trotzphase heute ein ungesicherter und in Psychologie und Pädagogik kaum mehr verwendeter Begriff, noch dazu ist er herablassend und negativ wertend.

Das kleinkindliche Verhalten wird passender mit dem Begriff Autonomiephase bezeichnet, da es sich dabei um einen ersten Ablöseprozess handelt, in dem Kinder erkennen, dass ihre Bedürfnisse nicht mehr wie selbstverständlich erfüllt werden.

 

 

Wie umgehen mit Trotz?

Nun ja, da haben wohl alle Eltern ihre eigene Methode, mit den Wutanfällen ihrer kleinen um zu gehen.

 

Ich für mein teil versuche es gerne mit Humor, wenn sie mich anmotzt, motz ich zurück.

Wenn sie schreit, schrei ich auch. 

usw. und das beste wenn die Mama mit trotzt sind die Gesichtsausdrücke der Kleinen.

Wenn wir als Eltern cool bleiben und aus dem Trotzanfall keine große Sache machen, flaut die Trotzwelle innerhalb weniger Minuten wieder ab. Ja, wir wissen: Das ist leichter gesagt als getan! Nichtsdestotrotz lautet Ihre elterliche Aufgabe jetzt: Selbstkontrolle – die Kraft dazu liegt in der Ruhe, die es zu bewahren gilt. Und selbst wenn die Trotzattacke der Kinder mal einen richtigen Streit verursacht hat, ist das kein Drama. Denn kleine Kinder im Trotzalter sind nicht nachtragend - tagelanges Schmollen liegt ihnen nicht, sie sind geborene Meister im sich Vertragen.

 

Sobald Ihr Kind sich wieder beruhigt hat, sollten Sie ihm erklären, warum Sie beide gerade eine Meinungsverschiedenheit hatten. Stellen Sie sich darauf ein, dieselben Erklärungen in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren noch viele, viele Male in ähnlicher Form wiederholen zu müssen. Denn wie beim Laufen lernen lautet die Devise auch hier: Übung macht den Meister. 

Trotz lehrt Kindern Durchhaltevermögen

Für Eltern ist die Trotzphase in erster Linie eines: Nervig. Anstrengend. Und manchmal auch peinlich. Aber für Kinder ist diese Entwicklungsphase immens wichtig. Eine ungeheure Beharrlichkeit und Frustrationstoleranz ist für Kinder die Voraussetzung, um gut durch die ersten Lebensjahre zu kommen. Der Ulmer Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer beschreibt das so: „Wenn Sie wissen wollen, was Frustrationstoleranz ist, schauen Sie kleinen Kindern beim Laufen lernen zu - die ziehen sich am Tischbein hoch, plumpsen wieder hin, ziehen sich wieder hoch, plumpsen wieder hin. Und das machen sie ein paar Wochen lang. Dann können sie laufen.“ Sie lernen jetzt gerade: Im Leben muss man durchhalten, nicht nachlassen, bis man geschafft hat, was man schaffen will. Dann kann man laufen und ist schrecklich stolz.

 

Und so wie man das Laufen lernen muss, muss ein Kind auch lernen, die eigenen Emotionen zu regulieren und Geduld zu haben, wenn Bedürfnisse nicht sofort befriedigt werden. In der Trotzphase pendeln Kinder zwischen dem Wissen „Ich bin ich. Und ich habe einen eigenen Willen!“ und den noch unzureichend ausgebildeten motorischen oder sprachlichen Fähigkeiten, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, die eigenen Vorstellungen umzusetzen. Kleinkinder entwickeln einen Plan und wollen diesen dann hochmotiviert und voll Stolz umsetzen. Leider scheitern sie dann entweder am mangelnden Können – oder die Eltern machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. „Nein, mit Hausschuhen kannst Du nicht in den Kindergarten gehen!“ „Nein, den Schokoriegel kaufe ich Dir jetzt nicht!“

Trotzphase sorgt für unverzichtbare Lernschritte

Kinder in der Trotzphase lernen viel für ihr späteres Leben: Sie lernen, ihre Gefühle in den Griff bekommen, und sie üben sich kontinuierlich im Umgang mit Stress und Frustration – alles Dinge, die für das soziale Miteinander unerlässlich sind. Und allein deshalb lohnt es sich für uns Eltern, dass wir die Trotzanfälle unserer Kinder aushalten und ihnen auf ihrem Weg des Lernens und Übens geduldig zur Seite stehen.

Trotz hat nichts mit bösem Willen und Erziehung zu tun

Für Eltern ist es wichtig zu wissen: Wenn sich das kleine Wutmonster schreiend auf dem Boden wälzt, ist das weniger ein taktisches Manöver, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – die Kinder selbst erleben diesen Zustand vielmehr als eine Naturgewalt, die gerade über sie hereinbricht. Kein Kind im Trotzalter möchte seine Eltern durch Trotz beleidigen oder ihre Liebe und Geduld auf die Probe stellen.

Auch die Trotzphase hat ein Ende




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