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No more Mummy wars !!!

Endlich ist er fertig, mein spezieller Blog, an alle Mütter da draußen.

Nach 2 Wochen, Erfahrungen notieren, recherchieren und Gesprächen mit anderen Muttis, habe ich euch eine lange liste an dingen die wir Mütter unter einander sagen sollten und achten sollten geschrieben.

ja dieser Blog ist lang aber ich verspreche euch, es wird sich lohnen siech die zeit zum lesen zu nehmen.

 

 

Ich kann es nicht mehr hören, und ich will es auch nicht mehr lesen. 

Überall sieht und hört man streit Debatten, Mutter gegen Mutter, Oma gegen Mutter, Opa gegen Vater.

Kinderärzte die alles besser wissen, Hebammen die meinen sie kennen fremde Babys besser als die eigene Mutter. 

Ahhh hört doch auf euch gegenseitig runter zu machen und steht euch lieber gegenseitig zur Seite. 

Hört mit diesen Wettkämpfen auf, wer die vermeintlich bessere Mutter ist. 

 

Wieso wird uns immer unterstellt, wir seien untereinander missgünstig?

Was sind Mummy Wars überhaupt?

Und warum?

Was soll das?

 

Ich kenne sowas nur aus Kolumnen unterbeschäftigter Journalisten

(ja, sie sind doch häufig männlich), 

die wieder die nächste Sau durchs Dorf jagen.

Und dann sind es eben gerne mal wieder die Mütter, die sich ja so leicht in Pro und Contra Impfen,

Stillen oder Milchpulver,

Tragen oder Schieben,

Familienbett oder Beistell-Bett,

Normale Geburt oder geplanter Kaiserschnitt,

Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln,

unterteilen lassen.

 

Und wenn wir uns nicht genügend zanken, werden solche angeblichen Konflikte und Konfrontationen eben herbei geschrieben. 

 

Nun ja ich dachte ich mache mal den ersten schritt

im Kampf gegen diese Mummy-Wars

und stelle mal 10 Ermutigungen zusammen,

die wir Mütter uns ruhig öfters mal gegenseitig sagen könnten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DU bist die BESTE

 

Welche Mutter kennt es nicht, nach der Geburt des ersten Kindes mutieren alle unsere Verwandten, Bekannten, Freunde, unsere Hebamme, der Kinderarzt, einfach jeder zum Hyper-Speziallisten was Babys angeht.

Es scheint als würde jeder alles wissen nur wir nicht. 

Und was tuen wir, wir tun natürlich das was sie sagen, wir glauben ihnen, sie meinen es schließlich nur gut. Wir versuchen es ihnen allen recht zu machen. 

 

Was wir uns statt gut gemeinter Ratschläge einander sagen sollten:

 

Nein!

Du bist die Richtige für dein Kind, du bist die Expertin.

Du bist die Einzige, die dein Kind jetzt wirklich braucht.

 

Somit mein Lob an alle Mütter da draußen,

 

Ihr seid die Besten,

die Besten

für euer Kind/eure Kinder.

 

Ihr seid das einzige,

was euer Kind / eure Kinder

jetzt wirklich brauchen.

 

Ihr seid die Besten

für eure Familie.

 

und lasst euch von niemandem etwas anderes einreden !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sei NICHT so HART mit DIR

 

Mütter sind sich selbst, immer die größten Kritikerinnen. 

Wir machen uns Sorgen,

dass wir zu streng,

zu locker,

zu verwöhnend,

zu nachsichtig,

zu fordernd,

zu wenig liebevoll,

                                                                              zu helicopternd,

                                                                                 zu tolerant….

                                                                   mit unseren Kindern umgehen.

Es gibt so viele Situationen, in denen wir uns schlecht fühlen,

obwohl es gar nicht sein müsste.

  • Wenn wir mit unserem Nachwuchs schimpfen.
  • Wen die kleinen nicht pünktlich im Bett sind.
  • Wenn das Essen nicht rechtzeitig fertig ist, weil wir noch die Wäsche gemacht oder geputzt habe.
  • Wenn das Einjährige oder sogar das Zweijährige Kind ein Gläschen bekommt, oder so ein fertig Essen für Kinder das man in der Mikro warm macht, weil wir mal keine Lust zum kochen haben.
  • Wenn das Kind wund ist weil die Windel zu lange unbemerkt voll war.
  • wenn das Kind nicht nach Plan gebadet wird, weil die zeit nicht mehr gereicht hat. 
  • oder einfach nur weil wir das Kind mal eine halbe Stunde allein gelassen haben um einen Kaffee zu trinken und ab zu schalten.

 

Die Liste ist unzählig lang, und ich schätze  jede Mutter hat sich mindestens in einem dieser Punkte wieder erkannt.

 

Und wisst ihr was, diese Punkte sind von mir nicht aus der Luft gegriffen, es sind meine eigenen Erfahrungen.

 

Meine Kinder sind öfters nicht pünktlich im Bett.

Es gibt auch nicht jeden Tag um punkt zwölf Uhr Essen bei uns, und ja ich mache meiner zwei jährigen Tochter noch von Hipp oder Bebivita regelmäßig Fertig essen warm,und meine sechs Monate alte Tochter bekommt Gläschen, ABER NICHT weil ich zu faul zum kochen bin, NEIN!

Wir sind eine Langschläfer Familie das heißt frühstück fällt oft aus und nach dem aufstehen gibt es Mittag essen, und dazu kommt noch dazu das ich wirklich große Angst davor habe meine Kinder falsch zu ernähren.

Im Wachstum muss man auf die Ernährung seiner kinder achten, und wir sind nun mal keine begeisterten "Pflanzenesser" ich koche gerne gesund, aber eben deftig.

Irgend wo, muss ich sagen, ich möchte nicht jeden tag 3 Stunden Mittagessen kochen damit Alexandra (2 Jahre) ein Altersgerechtes Essen hat,

Mia (6 Monate) ein altersgerechten Brei hat und mein Mann und ich ein ordentliches Essen auf dem Tisch haben. 

 

Meine große ist auch hin und wieder Wund weil sie  entweder das Wickeln verweigert oder ich es auch mal zu spät bemerke. 

 

Und ja auch ich nehme mir den Tag über mal hin und wieder eine Auszeit.

 

Und wisst ihr was?

Noch vor ein paar Monaten hätte ich diese Dinge nie, nie, nie zugegeben.

Warum?

Weil ich dachte das ist etwas grausiges, ich dachte ich sei wegen solcher dinge eine schlechtere Mutter als andere. 

Doch jetzt?

Jetzt weiß ich, ich bin nicht alleine, es geht anderen auch so, und ihr müsst euch dafür nicht schämen oder schlecht fühlen, ihr seid Perfekte Unperfekte Mütter, genau so wie ich auch eine Perfekte Unterfekte Mutter bin.

 

Besser als alle Mummy Wars,

besser als jeder schlaue Spruch ist es,

wenn wir uns gegenseitig an folgendes erinnern:

Sei nicht so hart mit dir!

Du bist keine schlechtere Mutter,

nur weil du einmal schreist oder den Kindern fertig Essen warm machst.

Du bist ein Mensch und darfst schwache Momente haben und deine Kinder fühlen sich                              deshalb nicht weniger geliebt.                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß wie DU dich FÜHLST 

 

Nach der Schwangerschaft wenn das Kind da ist, ist jeder ein Spezialist.

ABER, in der Schwangerschaft verbünden sich alle Mütter gegen uns, als gäbe es einen geheimen Mütter Klan.

Keiner bereitet und darauf vor, was uns erwarten wird. Schlag auf schlag erfahren wir nach der Geburt was es heißt Mutter zu sein. Ich habe nach der Geburt meiner ersten Tochter oft gedacht : "Warum, hat mir das kleiner gesagt?"

"Gibt es einen Geheimen Klan der nichts Ausplaudert?" 

"Muss ich all diese Erfahrungen, so unvorbereitet durchleben?"

 

Tatsache ist:

viele Erfahrungen,

kann man nicht vorwegnehmen.

Man weiß erst, wovon die Rede ist, wenn man es erlebt.

 

ABER, was wir tun können, ist miteinander zu kommunizieren.

Uns gegenseitig signalisieren:

Ich kenne das auch.

Ich fühle mit dir.

Ich verstehe dich.

 

Wir können einander anlächeln, auch wenn wir uns gar nicht kennen. 

 

Die Mutter mit dem schreienden Kleinkind an der Kasse.

Die Mutter mit dem trotzenden Dreijährigen an der Hand und den weinenden Baby im Tragetuch oder Kinderwagen.

Die, die ihre Kinder an der roten Ampel anschreit, weil sie loslaufen wollten.

Die, die keine Süßigkeiten kauft und auch die, die welche kauft, damit die Kinder einfach mal aufhören zu quengeln.

 

All das kennen wir.

Und wir können sagen:

"Ich weiß, wie du dich fühlst.

Ich verurteile dich nicht!"

 

Mein Lob an alle Mütter da draußen:

 

Ihr macht das super,

aus jedem Tag den besten für eure Kinder

und eure Familie zu machen.

 

Ihr macht das super,

wie ihr mit der Trotz-Phase

eurer Kinder umgeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirklich

ALES wird BESSER !

 

Der Alltag mit Kind kann wirklich schrecklich anstrengend sein. 

Die Tage scheinen Endlos, die Nächte sind nicht erholsam, und Termin folgt auf Termin. Die Kinder Quengeln weil sie Spielen anstatt einkaufen wollen, und wollen eine Brezel, unbedingt, diese aber ausverkauft sind. 

 

 

Ich sage nicht das es leichter wird, nein!

Die Phasen verändern sich nur!

Der emotionale Einsatz bleibt der gleiche. 

ABER es wird besser!

Versprochen!

 

Dennoch:

Ihr werdet wieder mehr ihr selbst sein.

Die Zeit für euch wird wieder mehr werden.

Ihr werdet wieder mehr Schlaf bekommen

und die Kinder werden sich super entwickeln.

Ganz bestimmt.

Versprochen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sei Stolz auf Dich

 

Dein Kind / deine Kinder sind wundervoll, sie entwickeln sich jeden Tag weiter, und erfüllen dich mit Stolz.

 Manchmal können wir es kaum fassen, wie stark dieses Gefühl ist,

das wir haben,

wenn wir auf unsere größer werdenden Kinder schauen.

Aber das hat auch eine andere Seite.

Ich kenne das von mir selbst.

Nur zu leicht vergisst man sich selbst darüber,

dass so viel Fokus auf der Entwicklung der Kinder liegt.

Dass wir darauf ausgerichtet sind,

sie zu begleiten,

ihr Wachsen und Werden

zu leiten und für sie da zu sein. 

 

Dass wir als Mütter, bzw. als Eltern, einen rießen großen anteil dazu beitragen und dafür sorge tragen  dass unsere Kinder möglichst behütet und geborgen aufwachsen, vergessen wir nur allzu oft. Und die meisten anderen Menschen um uns herum auch.

 

Deshalb sage ich euch von ganzem Herzen:

Du machst das so toll,

du kannst stolz auf dich sein!

 

Ich werde niemals den ermutigenden Effekt vergessen,

den es auf mein Mama-Sein hatte,

als mir eine andere, erfahrene Mutter sagte:

"Ich sehe dich mit deinen Kindern und  du machst das großartig."

 

Wir sollten uns gegenseitig so etwas viel öfter sagen.

Sie wirken wie ein Boost auf unser Selbstbewusstsein als Mütter und helfen uns in Zeiten des Zweifels.

 

JA, ALLES WIRD GUT

 

Ja, ich weiß, manchmal steht man wie der Ochs vor dem Berg.

Alles wird gut.

Wirklich.

Die Kinder werden gut,

die schwierigen Phasen gehen vorbei, unsere Anstrengungen werden belohnt und ja,

es gibt auch wieder mehr Schlaf.

                                                                                      Aber all das wird noch viel schöner 

                                                                                            wenn wir auf dem Weg anderen Mütter die Hand reichen,

                                                                                   statt sie runter zu machen.

                                                                                   Wenn wir sie ermutigen,

                                                                                     anstatt sie zu verurteilen.

                                                                                        Wenn wir unsere Augen öffnen und 

                                                                                   hinter die Kulissen schauen

                                                                                                  und die Anstrengungen und Leistungen der anderen                                                                                            Mütter sehen und sie zu Loben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gönn DIR auch mal Pausen

 

Für uns Mütter bleiben oft nur die Reste der Zeit übrig.

Unsere Tage sind geplant durch die Bedürfnisse und Abläufe der Kinder, durch die Anforderungen des Berufsalltags und allem, was an Familienarbeit noch so zu tun ist. Meistens ist das viel.

Die Pausen für uns, in denen wir wirklich nichts tun oder uns nur mit uns beschäftigen, sind rar, und oft haben wir selbst dann noch ein schlechtes Gewissen und gönnen uns die Ruhephasen und Pausen nicht.

Füße hochlegen und lesen?

Ach, da ist doch noch die Steuer…

Bierchen auf und Serien glotzen?

Da kann man doch noch Wäsche machen…

Ich sehe so viele von uns,

die sich die Pausen nicht ohne Reue gönnen

und die ständig das Gefühl haben,

sie müssten für die Familie,

die Kinder noch mehr geben.

Dabei gehen sie häufig

über ihre eigenen Grenzen

und merken es nicht.

 

Ich möchte euch sagen:

Ich kenne das Gefühl,

aber mach mal Pause.

Sei mal nur für dich da.

Sei mal ganz bei dir.

Das brauchst du nicht nur,

damit das alles weiter so laufen kann,

sondern es steht dir zu.

So wie es jedem Menschen zu steht.

Sei gut zu dir,

so wie du gut zu deinen Kindern bist,

denn du bist genauso wichtig wie sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deine Kinder sind dein Maßstab und sonst niemand 

 

Kinder = Soziale Wesen = Wir

Sie schließen Freundschaften,  erzählen uns von ihren Erlebnissen im Kindergarten oder der Schule.

Sie vergleichen sich unter einander und Umstände.

Wie ist das leben Ihre Freunde?

Wie sprechen,essen,spielen sie zuhaus?

Was wird im Kindergarten als Maßstab bezeichnet?

Wie verhalten sich Erzieher/innen oder die anderen Eltern?

                                                                                    Und auch hier fangen unsere vergleiche ebenso an.

                                                                              Wir vergleichen uns mit anderen Eltern.

                                                                            Wir vergleichen andere Kinder mit unseren.

                                                                                        Und bei diesem gedanklichem Prozess setzen wir Maßstäbe.

                                                                              Das bringt viel Unsicherheit und katapultiert uns nicht zu selten                                                                               in die defensive Position.

                                                                            Dabei muss das doch gar nicht sein.

 

 

Meine lieben Mütter & Väter 

(ja hier geht es eigentlich um Mütter ABER es geht auch den Vätern so)

 

Die einzigen,

die den Maßstab festlegen und zwar,

indem sie spiegeln,

wie es ihnen geht,

sind unsere Kinder.

 

Sind die glücklich und gesund?

Entwickeln sie sich gut und haben sie eine gute,

sichere Bindung an uns?

Dann ist DAS der Maßstab,

sonst nichts.

Andere Kinder können schon fahrradfahren, schwimmen,

allein spielen?

 

Egal, das ist nicht der Maßstab!

 

Andere Eltern schaffen scheinbar mühelos

Karriere, Familienleben, Hobbys, Sport und wirken auch noch immerzu ausgeschlafen? 

EGAL !

Wir sind nur für unser eigenes Glück verantwortlich.

Nur das,

was für unsere kleine Einheit,

unsere Familie passt,

ist das Richtige.

 Und für jemand anderen muss es auch nicht passen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß, das die Zeiten,

hart sein können

 

Wir kämpfen Täglich mit dem Alltag,

ob beruflich oder privat.

Manchmal haben wir ein besonderes Kind oder eine bestimmte Situation, in der uns das Leben es nicht leicht macht.

Vielleicht sind wir in diesen Situationen auch nicht so belastbar als sonst. 

                                                                                                          Manchmal scheint es uns als würden                                                                                                       andere uns dafür verurteilen.

                                                                          Aber manche Zeiten sind härter als andere.

 

 

Was ich euch in so einer Situation sagen möchte:

Ich sehe dich und ich weiß,

dass es grade hart ist für dich.

Ich verstehe vielleicht nicht alles,

was bei dir los ist,

aber ich verurteile dich nicht

für deine Entscheidungen

und ich habe großen Respekt vor deiner Leistung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was wird uns Müttern immer alles gesagt, wie wir sein müssten, um eine gute Mutter zu sein!

 

Die Regale sind überfüllt mit Ratgebern, wie wir Kinder bekommen sollen, wie wir stillen sollen, das wir stillen müssen, wie wir UNSERE Kinder erziehen sollen, wie wir putzen sollen, wie wir mit unseren kindern spielen sollen, und noch soooo viel mehr. 

 

 

Hier zu gibt es natürlich auch noch die wunderbaren Ratgeber,

aus der Kategorie "Das machen sie falsch"

Das verunsichert viele von uns,

vor allem beim ersten Kind.

 

Ich möchte jeder einzelnen von euch sage:

Du bist die beste Mutter,

die du sein kannst.

Du tust, was du für richtig hältst,

schaust auf deine Kinder,

in der Hoffnung,

nichts Fundamentales falsch zu machen.

 

Ich bin sicher,  alle machen etwas falsch.

Aber was genau und wie sich das auf unsere Kinder auswirkt,

das werden nur unsere Kinder eines Tages uns mal sagen können.

Hör auf dein Bauchgefühl und dein Herz,

trau deinem Gefühl und Instinkt für dein Kind und gib das,

was du kannst in die Bindung zu deinem Kind.

Mehr kann niemand von dir erwarten.




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