Selbstzweifel

Welcher kennt es nicht? Beinahe jeder Mensch wird von ihnen geplagt. Der eine schafft es ohne weiteres sie zu verdrängen und andere schleppen sie Ewigkeiten mit sich herum. Nur es scheint mir als wäre es immer noch ein Tabuthema darüber zu reden. Viele Menschen schämen sich auch, sie können es nicht offen zu geben, den dann würde man ja zugeben eine schwäche zu habe.   

Ich möchte euch heute helfen, auch wenn es nur ein kleiner Funke ist, einen Schritt auf eure Selbstzweifel zu zugehen und ihnen entgegen zu wirken. 

 

 

Ich frage mich, was es ist, dass uns das Gefühl gibt, anderen Menschen vorspielen zu müssen, dass wir stark und hinsichtlich unserer Fähigkeiten selbstbewusst sind, obwohl die meisten von uns tatsächlich eigentlich unsicher und von Selbstzweifeln geplagt sind? 

 

Ich habe in verschiedenen Lebensabschnitten in meinem Leben häufig mit Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt, es hat schon in der Grundschule angefangen. Ich habe sie verdrängt und mich nach außen hin stark gegeben, ich wollte nicht das andere wissen wie es wirklich in mir aussieht und habe nie jemandem richtig vertrauen geschenkt. Es war eine furchtbare und vor allem eine einsame Zeit. 

 

Irgend wann lernte ich die richtigen Menschen kennen, sie verstanden mich, bestärkten mich. irgend wann ist mir aufgefallen das meine Selbstzweifel zum größten Teil verschwunden waren. Es hat erst wieder angefangen als ich Mutter wurde, ich hatte Angst der Rolle als Mutter und Ehefrau nicht gerecht zu werden, ich hatte angst Fehler im Umgang mit meinen Kindern zu machen und gleichzeitig hatte ich angst mich selbst zu verlieren. 

 

Jeden Tag fragte ich mich ob ich den alles richtig machen würde oder nicht. Und diese Zweifel nervten mich. Ich fing an auch mein Bauch und mein Herz zu hören. Begann so zu handeln wie ich es für richtig hielt und habe aufgehört auf andere zu hören. Ich fing an ihnen die Stirn zu bieten, meinen Mund nicht mehr zu halten und meine Meinung offen zu äußern. Denn es ist MEIN Haushalt, es sind MEINE Kinder und es ist MEINE Ehe. Keiner hat das recht mir rein zu reden. 

 

Und das gleiche gilt auch für euch. Ganz gleich um was es geht, es ist EUER Leben, EURE Familie und EURE Beziehung/Ehe. 

 

Ob ihr im Umgang mit euren Kindern alles richtig macht, können euch nur eure Kinder sagen und bis es soweit ist, tut das was ihr für richtig haltet. 

Ob ihr als Partner alles richtig macht, kann euch nur euer Partner sagen, hier ist die Lösung ganz einfach, sucht das Gespräch. 

So ist es bei allen dingen im Leben, ob im Job, Zuhause oder der Familie, reden ist Gold wert. 

 

Wir sind doch, wie Aristoteles einst so schön formulierte, „die Summe seiner Teile“; wir alle zusammen ergeben die Gesellschaft, die gleiche Gesellschaft, vor der wir solche Angst haben, nicht gut genug dafür zu sein.

Müssen wir wirklich erst den absoluten Tiefpunkt erreichen oder sogar sterben, bevor noch mehr Menschen ihre Angst nicht gut genug zu sein, zugeben und diese überwinden?

 

ES IST EIN PHÄNOMEN, BEI DEM MENSCHEN VON SELBSTZWEIFELN GEPLAGT SIND, UND SIE DENKEN, DASS SIE EIGENTLICH GAR NICHT GUT ODER INTELLIGENT SIND

 

Diese Angst ist auf die Unfähigkeit zur Verinnerlichung ihrer Leistungen zurückzuführen, sowie auf den Glauben, dass ihr Erfolg einem glücklichen Umstand zu verdanken war oder durch die Täuschung anderer entstanden ist.

 

HIER SIND 6 WEGE WIE MAN SELBSTZWEIFEL ÜBERWINDEN KANN:

 

 

1. EAT YOUR FEAR – Schluck deine Angst herunter

Eine einfache Strategie, die uns Maria Hinojosa (Moderatorin einer wöchentlichen Show bei “Latino USA” und Chefredakteurin für das National Public Radio), uns mit auf den Weg gegeben hat: Die eigene Angst zu „essen”, wird dir helfen, Blockaden und die kleinen „Was wäre wenn“-Gedanken im Kopf, die dir dein Vorhaben ausreden und dich vielleicht sogar daran hindern würden zu handeln, zu vermeiden.

 

2. Transformiere dein „Anderen-Bewusstsein” zurück zu „Selbstbewusstsein“

Befreie dich von der Notwendigkeit der Zustimmung anderer. Solange du darüber nachdenkst ,was andere über dich denken, wirst du von ihnen abhängig sein und bist demnach nicht frei, deine Träume zu verwirklichen und wirklich du selbst zu sein. Und wer will denn ein Leben leben, das allen anderen gefällt außer einem selbst?

 

3. Vertraue dir

Schon Buddha erkannte: „Wir sind, was wir denken.

Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.”

 

4. Höre auf dein Bauchgefühl und deine innere Stimme

Finde deine Aufgabe im Leben. Mark Twain hat einmal gesagt:

„Die zwei wichtigsten Tage in Deinem Leben: Der, an dem Du geboren wirst. Und der, an dem Du herausfindest WOFÜR.“

Also: suche dir einen ruhigen Ort, höre Musik, trink eine Tasse heißen Tee, mache einen langen Spaziergang, Yoga, oder was auch immer dich entspannt, und denk darüber nach, was dich glücklich macht.

Was machst du wirklich gern?

Was ist deine Leidenschaft?

Mach dir eine Liste! Und nun kannst du damit beginnen, einen Plan zu schmieden, wie du diese Leidenschaft in dein Leben integrieren kannst, sei es als Job oder Hobby.

 

5. Umgib dich mit Menschen, die das Positive in dir und Anderen sehen

Konzentriere dich auf die Freunde, die dich und deine Pläne unterstützen anstatt sie dir auszureden.

Zolle dir selbst Respekt und entferne dich von Beziehungen oder Menschen, die dir nicht gut tun. Suche gezielt nach Freunden, die dein Potential und das Gute in dir sehen, statt dir deine Fehler aus der Vergangenheit vorzuhalten.

 

 

6. Denk positiv!

Positives Denken ist ebenso wichtig wie echte Freunde in dieser Schatzsuche namens “Leben”.

Es ist wie die Schneeschaufel, wenn es stark schneit, wie der Regenschirm, wenn es regnet oder wie die festen Wanderschuhe ,wenn du auf eine anspruchsvolle Wanderung gehst.

Sie werden dich unterstützen und auf dem rechten Weg halten, falls du den Halt zu verlieren scheinst, wenn der Weg steinig oder steiler wird.

Also “lauf” einfach weiter.

Überwinde deine Selbstzweifel.

Du machst das super!


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