Rotavirus-Infektion

Was ist das?

Rotaviren sind Auslöser starken Durchfalls.

 

Was macht das?

 

Wässriger Durchfall und Erbrechen mit starkem Fieber, Husten, Schnupfen und Bauchschmerzen – das Martyrium dauert zwei bis sechs Tage an. Es droht schnell die Gefahr von Austrocknung, gerade bei den ganz frischen und den Klein-Kindern. Austrocknungssymptome sind Abgespanntheit, Blässe, beschwerliches Atmen durch den auch äußerlich trockenen Mund.

 

Woher kommt das?

Rotaviren sind Freunde der finsteren und kalten Jahreszeit. Treffen sie dann auf schwache, sich noch im Aufbau befindliche Abwehrsysteme, ist es schon geschehen. Zielgruppe sind daher Babys und Kinder bis zum 6. Lebensjahr.

 

Was tun?

Wie bei Durchfall – viel Flüssigkeit, am besten mit Elektrolyten versetzt trinken.

 

Dazu Tees mit Salz und Traubenzucker.

 

In der Apotheke gibt es aber auch pures Elektrolytpulver.

 

Alle übrigen Familienmitglieder sollten sich warm anziehen, nicht wörtlich, sondern in Bezug auf die Hygiene.

Schön Hände waschen, vorm Essen und nach dem Toilettengang.

 

Toilettenreinigung sollte mit Desinfektionsmitteln stattfinden.

 

Wer Lust hat, kann sein Kind dagegen impfen lassen – der Impfstoff ist vorhanden, ohne Spritze sondern als Schluckimpfung.

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