Pseude-Krupp

Was ist das?

Erkrankung durch eine Infektion der Atemwege, bei der die Schleimhäute am oberen Luftröhrenabschnitt sowie am Kehlkopf arg geschwollen sind. Betroffen sind Kinder bis sechs Jahre. Danach sind Luftröhre und Kehlkopf so geweitet das nichts mehr anbrennen dürfte.

 

Was macht das?

 

Das Einatmen fällt schwer und mündet oft in plötzliche Hustenattacken, die nicht selten von Panikgefühlen begleitet werden. Das Kind hat das Gefühl zu ersticken. Jungs sind eher als Mädchen die „Zielgruppe“ von Pseudokrupps. Sind sie dann noch dick ist die Gefahr weitaus höher.

 

Woher kommt das?

Durch Virusinfektionen durch Kinderkrankheiten-Keime wie zum Beispiel Masern oder durch ganz banale Grippe-Viren. Manchmal ist der Pseudokrupp das Ende des Fahnenmasts nach einem grippalen Infekt, der auf einer Pobacke auskuriert wurde, manchmal ist er auch die Folge eines Bakterien-Angriffs oder einer Allergie wie gegen Katzenhaare.

 

Was tun?

 Bei einem Krupp-Anfall Kind in den Arm nehmen und aufrecht setzen: warmes Wasser in die Badewanne oder ins Waschbecken einlaufen und dein Kind dieses inhalieren lassen.

 

Alternativ dein Kind vor den geöffneten Kühlschrank stellen oder Fenster weit aufreißen – das allerwichtigste ist: Luft muss her!

 

Danach Kaltgetränke reichen.

 

Halte deine Wohnung rauchfrei.

 

Im übelsten Fall kann ein Pseudokrupp zur Erstickung führen.

Ist die Atemnot deines Kindes unerträglich – Notarzt rufen.

 

Einmal Pseudokrupp, immer Pseudokrupp?

Nicht unbedingt, aber du bekommst für dein Kind nach dem einmaligen Vorfall vom Arzt ein Cortison-Zäpfchen, das im Falle eines erneuten Krupps einfach eingeführt werden kann, um die Schleimhäute abschwellen zu lassen.

Zum Arzt solltest du bei dem besagten, plötzlich bellenden Husten

Bei Erstickungsgefahr direkt Notarzt rufen und überhaupt bei jedem Pseudokrupp

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