Grippaler Infekt "Erkältung"

Was ist das?

Die unterschiedlichsten und überall lauernden und schnell übertragbaren Viren gehen auf das kindliche noch nicht ausgereifte, ständig neu dazu lernende Abwehrsystem, das sich ereifert Schutzstoffe zu bilden. Es wird geschätzt, dass jedes Kind bis zur Einschulung zwischen 8 und 12 grippale Infekte pro Jahr erleidet.

 

Was macht das?

 

Die Viren gehen direkt auf die Schleimhäute der oberen Atemwege. Halsschmerzen und Schnupfen und später einsetzenden Husten mit Heiserkeit treten auf. Nicht selten auch mit Fieber. Die einen Kinder wollen sich ausruhen und im Bett bleiben, die anderen trotzdem weiterspielen. Ist der Körper in der nassen und kalten Jahreszeit unterkühlt, sind die Schleimhäute weniger durchblutet und dadurch ein gefundenes Fressen für die Viren. Geschwächt kann unsere Abwehr aber auch durch jede Menge Stress oder permanenter Übermüdung werden.

 

Woher kommt das?

Tröpfcheninfektion.

Husten, Niesen, in den leicht geöffneten Mund beim Spielen oder Teilen von Essen und Trinken.

 

Was tun?

Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie – rund neun bis zehn Tage bleibt der Grippale Infekt. Tabletten lohnt es sich nicht zu holen – lieber Symptome klein halten.

Ausruhen und Schlafen

viel trinken, um den Schleim zu lösen. Gut sind Tees.

Luftfeuchtigkeit durch nasse Handtücher auf der Heizung erhöhen

Kochsalzlösung als Tropfen zum Abschwellen der Nasenschleimhaut oder Nasenspray benutzen

ein Kinderarztbesuch drängt sich auf: bei apathischem Zustand deines Kindes, bei Fieber über drei Tagen, über zwei Wochen Dauer husten, sonstige Schmerzen, wenn Durchfall oder Erbrechen auftreten, Blut im Schleim ist, Ohrenschmerzen dazu kommen, Hautausschlag auftaucht, die Mandeln eitrig den Rachen zu schwellen

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