Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Nach etwa sechs Lebensmonaten gehen einige Nährstoffreserven, die das Baby nach der Geburt noch hatte, langsam zu Ende.

Das betrifft vor allem auch die Eisenspeicher, die mit der Zeit nicht mehr ausreichend durch Mutter- oder Säuglingsmilch aufgefüllt werden können.

 

Deshalb wird als erster Brei der Beikost der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei empfohlen, da er nicht nur sehr viel Eisen und Zink enthält, sondern auch ein guter Lieferant von essentiellen Fettsäuren und Vitaminen ist.

Da er aus mindestens vier verschiedenen Zutaten besteht, wird er in mehreren Schritten eingeführt:

 

Mit dem Beginn der Beikost zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat solltest Du Deinem Baby zunächst ein reines Gemüsepüree anbieten.

 

Süßliche Gemüsesorten sind für den Anfang am besten geeignet, da auch die Muttermilch sowie die Säuglingsmilchnahrung leicht süßlich schmecken und das Baby das neue Nahrungsmittel so leichter akzeptiert.

 

Verwende beispielsweise Karotten, Pastinaken oder Kürbis.

Wenn das Baby sich an den Umgang mit dem Löffel und die neue Konsistenz gewöhnt hat und schon eine richtige Portion des Gemüsebreis isst, frühestens jedoch nach etwa fünf bis sechs Tagen, kannst Du diesen durch Kartoffeln ergänzen.

 

Auch diese sollten zu Püree verarbeitet werden, da Dein Baby noch nicht richtig kauen kann.

Wenn dein Baby mit dem erweiterten Brei gut zurechtkommt, kannst Du nach weiteren fünf bis sechs Tagen als dritte Zutat etwas Öl zum Brei mischen.

 

Öl ist sehr wichtig, damit der Körper die im Gemüse enthaltenen fettlöslichen Vitamine besser verwerten kann und enthält außerdem lebenswichtige, essentielle Fettsäuren.

 

Am besten geeignet ist Rapsöl, aber auch Olivenöl ist eine gute Alternative.

 

Als vierte Zutat kannst Du dem Brei mageres Fleisch hinzufügen, welches Deinem Baby nicht nur hochwertiges Eiweiß liefert, sondern auch für die Eisenversorgung sehr wichtig ist.

 

Vor allem in Rindfleisch ist viel Eisen enthalten, Du kannst aber auch Geflügel oder Lammfleisch verwenden.

Da nur etwa 20 Prozent des im Fleisch enthaltenen Eisens vom Körper verwertet werden können, ist es ratsam, dem Brei, nach der Gewöhnung an das Fleisch als neue Zutat, noch einen Schuss Vitamin C-haltigen Fruchtsaft hinzuzufügen.

 

So wird die Aufnahme von Eisen durch den Körper unterstützt und die angebotenen Nährstoffe optimal genutzt.

Ein bis zwei Mal pro Woche kann das Fleisch durch fettreichen Seefisch, zum Beispiel Lachs, ersetzt werden, der Dein Baby mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren und Jod versorgt.

 

KEINE GEWÜRZE IM GEMÜSE-KARTOFFEL-FLEISCH-BREI DIE GESCHMACKSNERVEN VON BABYS SIND NOCH SEHR EMPFINDLICH.

 

ACHTE DAHER DARAUF, DASS DIE NAHRUNG, DIE DU DEINEM BABY FÜTTERST, KEIN SALZ ODER ANDERE GEWÜRZE ENTHÄLT.

 

DIR SELBST WIRD DER BABYBREI VIELLEICHT FAD VORKOMMEN, FÜR DEIN KLEINES IST JEDOCH DER GESCHMACK VON PUREM GEMÜSE AUFREGEND GENUG, DA ES EINE VOLLKOMMEN NEUE ERFAHRUNG IST.

 

ACHTE DAHER AUCH BEIM KAUF VON GLÄSCHEN DARAUF, DASS IN DER ZUTATENLISTE KEINE GEWÜRZE ODER AROMASTOFFE AUFGEFÜHRT SIND.

 

 

Rezepte siehe hier:

Karotten-Brei

Karotten-Kartoffel-Brei

Pastinake-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch

 

 




Kommentar schreiben

Kommentare: 0